Auf die Frage, was eine Website kostet, gibt es keine Einheitsantwort, aber eine nachvollziehbare. Sie bezahlen für Arbeit an fünf Stellen: Struktur, Texte, Design, Technik und Rechtssicherheit. Der Preis hängt davon ab, wer diese Arbeit übernimmt, Sie selbst mit einem Baukasten oder ein Dienstleister gegen Honorar, und was die Website leisten soll.
Eine eigene Website ist für Unternehmen in Deutschland verbreitet, aber nicht selbstverständlich: 2023 hatten laut Statistischem Bundesamt 69 Prozent der Unternehmen eine eigene Website, bei Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten waren es rund 65 Prozent (Statista, Daten: Destatis 2023). Rund ein Drittel der Kleinstbetriebe hatte also keine.
Kurzantwort: Was kostet eine Website für KMU?
Was eine Website kostet, hängt davon ab, wer die Arbeit an Struktur, Texten, Design, Technik und Recht übernimmt. Mit einem Baukasten zahlen Sie vor allem eine Monatsgebühr und investieren eigene Zeit. Bei Freelancern und Agenturen zahlen Sie für die Arbeit, und die Angebote unterscheiden sich vor allem darin, welche dieser fünf Teile tatsächlich enthalten sind.
Bei seosath kostet eine einseitige Website 999 Euro und eine mehrseitige Business-Website mit Texten, Designsystem und SEO-Grundlage ab 3.900 Euro, jeweils netto zum Festpreis. Die vollständige Preisliste steht weiter unten.
Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung sowie für SEO, wenn die Website über die Suche Anfragen bringen soll.
Vier Wege zur Website und wie sich die Kosten verteilen
Die Wege unterscheiden sich vor allem darin, wer die Arbeit macht. Was Sie beim Honorar sparen, bezahlen Sie mit eigener Zeit oder mit Abstrichen bei der Qualität.
| Weg | Einmalig | Laufend | Ihr Aufwand | Passt, wenn |
|---|---|---|---|---|
| Baukasten (zum Beispiel Wix, Jimdo, Squarespace) | gering | Monatsgebühr des Anbieters | hoch: Texte, Gestaltung, Pflege, Rechtliches | Sie Zeit haben und die Website vor allem als Visitenkarte dient |
| WordPress mit Theme, selbst oder mit Freelancer | gering bis mittel | Hosting, Lizenzen, Updates | mittel | der Umfang klar ist und jemand die Pflege übernimmt |
| Freelancer, individuell | mittel | Hosting, Wartung nach Aufwand | mittel: Texte meist von Ihnen | Sie Inhalte selbst liefern und einen festen Ansprechpartner wollen |
| Agentur oder Studio mit Festpreis | höher | Hosting, optional Betreuung | gering: Freigaben statt Umsetzung | die Website Anfragen bringen und in der Suche gefunden werden soll |
Eine Sonderform ist das Website-Abo: Statt eines Einmalpreises zahlen Sie eine monatliche Rate über eine feste Laufzeit. Das schont die Liquidität. Klären Sie vorher, wem Design, Texte und Domain nach Vertragsende gehören und ob Sie die Website zu einem anderen Anbieter mitnehmen können.
Was den Preis einer Website treibt
Liegen zwei Angebote weit auseinander, lohnt sich ein Blick auf diese sieben Punkte:
- Seitenumfang und Seitentypen. Den Preis treibt weniger die reine Seitenzahl als die Zahl unterschiedlicher Seitentypen. Zehn Leistungsseiten nach einem Muster machen weniger Arbeit als fünf völlig verschiedene Seiten.
- Texte. Sie sind ein großer Aufwandsposten, der beim Angebotsvergleich leicht übersehen wird. Gute Texte beantworten eine Suchfrage vollständig und klingen nach Ihrem Unternehmen. Dafür braucht es Recherche, ein Gespräch mit Ihnen und Überarbeitung.
- Design. Ein gekauftes Theme, ein eigenes Designsystem und ein komplett individuelles Layout liegen im Aufwand weit auseinander.
- Funktionen. Kontaktformular mit Spam-Schutz, Online-Buchung, Mehrsprachigkeit, Shop oder CRM-Anbindung erhöhen den Umfang jeweils spürbar.
- SEO-Grundlage. Suchbegriff- und Intent-Recherche, eine Seitenstruktur nach Suchnachfrage, Title, Überschriften und strukturierte Daten. Ohne diese Grundlage ist die Website zwar online, aber nicht auf die Begriffe ausgerichtet, nach denen Ihre Kunden suchen.
- Rechtssicherheit. Impressum nach § 5 DDG (vorab prüfbar mit unserem kostenlosen Impressum-Generator), Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung nur dort, wo § 25 TDDDG sie verlangt, und je nach Angebot Barrierefreiheit nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das seit dem 28. Juni 2025 gilt (BFSG, amtlicher Gesetzestext). Ob Ihre Website darunter fällt, klärt unser Artikel zur BFSG-Website-Pflicht.
- Relaunch statt Neubau. Wer eine bestehende Website ersetzt, braucht zusätzlich ein URL-Inventar, eine Weiterleitungsliste und die Übernahme der Inhalte, die heute gefunden werden. Warum das kein Detail ist, zeigt der Artikel Rankings nach Relaunch verloren.
Posten, die in Angeboten oft fehlen
Zwei Angebote mit ähnlichem Preis können sehr unterschiedliche Leistungen enthalten. Fragen Sie bei jedem Angebot nach diesen Punkten, bevor Sie Zahlen vergleichen:
- Texte: Werden sie geschrieben, überarbeitet oder erwartet der Anbieter sie von Ihnen?
- Bilder: Sind Fotos, Bildrechte oder ein Shooting enthalten?
- Weiterleitungen beim Relaunch: Gibt es eine vollständige Liste alter URLs mit Zielen?
- Rechtstexte und Consent: Wer erstellt Impressum und Datenschutzerklärung, und braucht die Website überhaupt einen Cookie-Banner?
- Barrierefreiheit: Wird sie geprüft, und nach welchem Standard?
- Search Console und Sitemap: Wird die Website in der Search Console eingerichtet, die Sitemap eingereicht und der Launch überwacht?
- Übergabe: Bekommen Sie alle Zugänge, den Code und die Domain auf Ihren Namen?
- Korrekturschleifen: Wie viele sind enthalten, und was kostet jede weitere?
Eine ausführliche Liste für das Gespräch mit Anbietern steht in der Website-Agentur-Checkliste.
Laufende Kosten nach dem Launch
Nach dem Launch fallen Kosten für Domain, Hosting, Wartung und Lizenzen an, dazu für Inhalte und SEO, wenn die Website über die Suche Anfragen bringen soll. Wie hoch sie ausfallen, hängt vor allem vom technischen System ab.
- Domain: Jahresgebühr beim Registrar.
- Hosting: abhängig vom System. Eine statische Website ohne Datenbank braucht weniger Serverleistung und weniger Wartung als ein CMS mit Plugins.
- Wartung: Updates für CMS, Theme und Plugins, Backups, Sicherheitsprüfungen. Bei WordPress fällt das regelmäßig an, bei statischen Websites deutlich seltener.
- Lizenzen: kostenpflichtige Themes, Plugins, Schriften und Bilddatenbanken.
- Inhalte und SEO: neue Seiten, Artikel und Optimierung, wenn die Website über die Suche Anfragen bringen soll. Unsere SEO-Betreuung kostet ab 990 Euro netto im Monat, bei drei Monaten Mindestlaufzeit.
- Rechtliche Aktualisierungen: Rechtstexte ändern sich, wenn Gesetze sich ändern oder neue Dienste eingebunden werden.
Eine günstig gebaute Website mit hohem Wartungsaufwand kann über die Jahre mehr kosten als eine sauber gebaute mit geringen laufenden Kosten. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer und nicht nur den Einstiegspreis.
Was eine Website bei seosath kostet
Bei seosath steht der Festpreis vor Projektstart fest. Alle Preise sind netto, die vollständige Übersicht finden Sie auf der Preisseite.
| Leistung | Preis | Umfang |
|---|---|---|
| Strategiegespräch | 190 € | 60 bis 75 Minuten Live-Analyse, Maßnahmenliste als PDF, bei Beauftragung verrechnet |
| OnePage plus Compliance-Setup | 999 € | eine Seite, individuelles Design, Rechtstexte, Basis-SEO, ein bis drei Wochen |
| Business-Website | ab 3.900 € | Strategie, Sitemap, Designsystem, Texte, Build, SEO-Grundlage, acht bis zwölf Wochen |
| Premium-Website | ab 5.900 € | mehr Seiten und Templates, CMS-Anbindung oder zweite Sprache |
| Website-Relaunch mit SEO-Migration | ab 3.900 € | Neubau plus SEO-Migration, Weiterleitungen, Monitoring über die ersten 30 Tage, acht bis zwölf Wochen |
| Branding | 2.500 € | Positionierung, Tonalität, Logo, Farbsystem, Typografie; als Bundle mit einem Website-Projekt 2.000 € |
| SEO-Betreuung | ab 990 € / Monat | Technik, Inhalte, interne Links, Reporting, drei Monate Mindestlaufzeit |
Das Website-Paket lässt sich in Raten zahlen, standardmäßig 40 Prozent bei Freigabe der ersten Phase, 30 Prozent bei Freigabe der Texte und 30 Prozent beim Launch.
Festpreis oder Stundensatz?
Für ein Website-Projekt mit klar beschriebenem Umfang ist ein Festpreis in der Regel die bessere Wahl, weil der Anbieter das Risiko trägt: Dauert eine Phase länger, zahlt nicht der Kunde. Ein Stundensatz passt, wenn der Umfang wirklich offen ist, etwa bei laufenden kleinen Änderungen.
Ein Festpreis setzt einen klar beschriebenen Umfang voraus. Deshalb steht vor einem seriösen Festpreis immer ein Gespräch über Ziele, Seiten und Inhalte.
Achten Sie bei Festpreisen darauf, was bei Änderungen passiert. Ein guter Festpreis nennt die enthaltenen Korrekturschleifen und den Preis für Erweiterungen, bevor sie anfallen. Bei seosath sind zwei Korrekturschleifen pro Phase enthalten.
Selbstcheck: Welcher Weg passt zu Ihnen?
Welcher Weg passt, hängt davon ab, was die Website leisten soll und wie viel Arbeit Sie selbst übernehmen wollen. Als Orientierung:
- Sie brauchen eine Visitenkarte, die unter Ihrem Namen gefunden wird: OnePage oder Baukasten, je nachdem, ob Sie die Arbeit selbst machen wollen.
- Die Website soll regelmäßig Anfragen bringen: mehrseitige Website mit Seiten je Leistung und einer SEO-Grundlage.
- Sie haben eine Website, die heute schon gefunden wird: Relaunch nur mit Weiterleitungsliste und Inhaltsübernahme.
- Sie wissen nicht, wo Sie stehen: erst Diagnose, dann Entscheidung. Das Strategiegespräch klärt in 60 bis 75 Minuten, welcher Umfang wirklich nötig ist.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für Selbstständige?
Mit einem Baukasten zahlen Sie vor allem die Monatsgebühr des Anbieters und Ihre eigene Zeit. Eine professionell gebaute OnePage mit Rechtstexten und Basis-SEO kostet bei seosath 999 Euro netto zum Festpreis.
Warum unterscheiden sich Angebote für eine Website so stark?
Weil sie unterschiedliche Leistungen enthalten. Die größten Unterschiede liegen bei Texten, Design, SEO-Grundlage, Rechtssicherheit und der Übergabe. Vergleichen Sie Angebote deshalb Posten für Posten, nicht nach der Endsumme.
Was kostet ein Website-Relaunch?
Ein Relaunch kostet so viel wie ein Neubau plus die Migration: URL-Inventar, Weiterleitungen und die Übernahme der Inhalte, die heute gefunden werden. Bei seosath beginnt ein Relaunch mit SEO-Migration bei 3.900 Euro netto.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Domain, Hosting, Wartung und Updates, gegebenenfalls Lizenzen sowie Inhalte und SEO, wenn die Website Anfragen bringen soll. Eine statische Website braucht in der Regel weniger Wartung als ein CMS mit vielen Plugins.
Braucht jede Website einen Cookie-Banner?
Nein. Eine Einwilligung ist nach § 25 TDDDG nötig, wenn Informationen auf dem Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden, die für den Dienst nicht unbedingt erforderlich sind, etwa für Analyse- oder Marketing-Tools. Eine Website, die weder solche Tools noch Drittinhalte mit eigenen Cookies einbindet, kommt ohne Cookie-Banner aus.
Quellen:
- Statista: Anteil der Unternehmen mit einer Website nach Betriebsgröße in Deutschland 2023, Datenquelle Statistisches Bundesamt (Destatis), Erhebung zur Nutzung von IKT in Unternehmen
- BFSG, amtlicher Gesetzestext: in Kraft seit 28.06.2025
- Bundesfachstelle Barrierefreiheit, FAQ zum BFSG: Geltung seit dem 28. Juni 2025, erfasste Dienstleistungen und Ausnahmen
- Digitale-Dienste-Gesetz (DDG), § 5: allgemeine Informationspflichten (Impressum)
- Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG), § 25: Einwilligung beim Speichern und Auslesen von Informationen auf Endgeräten
- Preise seosath: Preisseite, Stand September 2026
