Technischer DSGVO-Check für Ihre Website Consent, Cookies, Tracking geprüft.

Die technische Schicht Ende zu Ende geprüft: welche Skripte wann feuern, welche Cookies gesetzt werden, wohin Daten fließen und was davon eingewilligt ist.

Sechs Prüfschichten, eine Fix-Liste.

Geprüft wird gegen die tatsächlich ausgelieferte Seite, nicht gegen das, was im CMS eingestellt ist.

  1. Cookie-Inventar

    Vollständiges Inventar aus First-Party, Third-Party, persistenten und Session-Cookies, kategorisiert nach Zweck, Anbieter, Lebensdauer und Rechtsgrundlage.

  2. Consent-Flow

    Wie Einwilligung erbeten, gespeichert, widerrufen und respektiert wird. Typische Fehler: Skripte feuern vor der Zustimmung, kein Widerrufspfad, gestaltete Zustimmungsvorteile.

  3. Tracking und Analytics

    Analytics, Werbepixel, Heatmaps und Session-Recording darauf geprüft, ob sie sauber hinter der Einwilligung liegen und ob die Daten überhaupt verwertbar sind.

  4. Drittdienste

    Eingebettete Karten, Videos, Schriften, Chat-Widgets und Formulardienste. Jedes Skript, das von Ihrer Domain nach Hause telefoniert, wird erfasst und bewertet.

  5. Datenflüsse

    Formulare, Lead-Erfassung, CRM- und E-Mail-Anbindung. Wohin Daten fließen, wer verarbeitet und was in der Datenschutzerklärung stehen muss.

  6. Rechtsrahmen als Prüfmaßstab

    Geprüft wird gegen DSGVO Art. 5, 6 und 7, gegen § 25 TDDDG für den Zugriff auf Endgeräte-Speicher und gegen die Anforderungen an Drittlandtransfers.

Was das Audit liefert.

Zwei bis drei Wochen, Ergebnis ist ein Report mit Schweregraden und konkreten Fixes.

Immer enthalten

  • Cookie- und Drittdienst-Inventar als Tabelle
  • Befundliste mit Schweregrad je Punkt
  • Konkrete Fix-Empfehlung je Befund
  • Consent-Flow im Ist- und Sollzustand
  • Datenfluss-Skizze für Formulare und CRM
  • Briefing-Dokument für Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie

Bei Bedarf

  • Umsetzung der Fixes durch uns
  • Nachprüfung nach der Umsetzung
  • Vermittlung an Datenschutzbeauftragte oder Fachanwalt
  • Prüfung weiterer Domains oder Sprachversionen

Nicht enthalten

  • Rechtsberatung
  • Formulierung der Rechtstexte
  • Vertretung bei Abmahnungen
  • Zertifikat oder Siegel

Die Fehlermuster, die fast jedes Audit findet.

Keiner dieser Punkte ist theoretisch. Zu jedem steht im Report, ob er in einem Tag behebbar ist oder einen Anbieterwechsel braucht.

  1. Schriften von fremden Servern

    Google Fonts und ähnliche Dienste, direkt vom Anbieter geladen, übertragen bei jedem Seitenaufruf die IP-Adresse. Seit einem Urteil des LG München I aus dem Jahr 2022 ist das ein dokumentiertes Abmahnrisiko. Die Lösung: Schriftdateien selbst hosten.

  2. Analytics vor der Einwilligung

    GA4 oder ein anderes Tracking wird direkt im Seitenkopf geladen statt über den Consent-Layer. Jeder Besucher wird erfasst, bevor er ablehnen kann, und die Daten sind rechtlich nicht verwertbar.

  3. Karten und Videos beim Seitenaufruf

    Eingebettete Karten und Videos setzen Cookies und übertragen IP-Adressen, sobald die Seite lädt. Sie gehören hinter eine Einwilligung oder hinter einen Platzhalter, der erst auf Klick lädt.

  4. Ein Banner, das nicht blockiert

    Der Banner sieht konform aus, lädt Skripte aber schon vor dem Klick auf Zustimmen oder ignoriert den Widerruf. Rechtlich steht das einem fehlenden Banner gleich. Geprüft wird auch, ob der Widerruf von jeder Seite aus erreichbar ist.

  5. Angaben, die auseinanderlaufen

    Das Formular sendet an ein privates Postfach, die Datenschutzerklärung nennt einen anderen Dienstleister, das Impressum eine dritte Adresse. Dazu kommen fehlende Pflichtangaben im Impressum nach § 5 DDG, die sich mit unserem kostenlosen Impressum-Generator vorab prüfen lassen.

  6. Skripte ohne Besitzer

    Pixel aus alten Kampagnen, Test-Snippets eines abgelösten Tools, das Chat-Widget eines abgeschalteten Anbieters. Jedes davon überträgt weiter Daten, ohne noch einen Nutzen zu haben.

Prüfung allein oder zusammen mit dem SEO-Audit.

Viele Mandate koppeln beides, weil dieselben Templates betroffen sind.

SEO-Audit

690 €

einmalig, zwei bis drei Wochen

  • Technik, Onpage, Content, Architektur
  • Priorisierte Maßnahmenliste
  • Gemeinsam mit dem DSGVO-Audit sinnvoll

Strategiegespräch

190 €

60 bis 75 Minuten, wird verrechnet

  • Auffällige Risiken im Überblick
  • Schriftliche Maßnahmenliste
  • Passt, wenn Sie breiter starten wollen

Drei Signale, dass es nicht passt.

Ein technisches Audit ersetzt keine juristische Prüfung.

  1. Sie suchen Rechtsberatung oder fertige Rechtstexte. Wir liefern die technische Faktenbasis, auf der Ihre Anwältin oder Ihr Datenschutzbeauftragter effizient arbeiten kann.
  2. Sie brauchen ein Siegel für die Website. Ein Audit ist eine Momentaufnahme mit Fix-Liste, kein Zertifikat.
  3. Sie wollen nichts ändern, sondern nur eine Bestätigung. Wenn Skripte vor der Einwilligung feuern, steht das im Report.
Patrick Sosath

Patrick SosathGründer von seosath, verantwortet Strategie, Code und SEO

Sie sprechen vom ersten Gespräch bis zum Reporting mit derselben Person. Keine Übergabe an ein Junior-Team, kein Account-Management dazwischen.

Mehr über seosath

Häufige Fragen zum DSGVO-Audit.

Wir sitzen außerhalb der EU. Gilt die DSGVO für uns?

Sobald Sie Besucher, Kunden oder Nutzer in der EU und im EWR ansprechen, greift die DSGVO unabhängig vom Sitz. Die meisten Unternehmen außerhalb der EU mit europäischer Kundschaft fallen in den Anwendungsbereich.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Geprüft wird die technische Umsetzung: Cookies, Consent-Flows, Drittskripte, Tracking, Datenflüsse. Mit Ihrer Rechtsberatung stimmen wir uns zur Formulierung ab, ersetzen sie aber nicht.

Funktioniert mein Tracking danach noch?

Ja. Korrekt eingewilligtes Tracking ist verlässlicher als lückenhaftes Tracking, das vor der Einwilligung feuert und dessen Daten rechtlich nicht verwertbar sind.

Setzt ihr die Fixes auch um?

Auf Wunsch ja. Viele Kunden setzen selbst um, andere lassen die Fixes gleich mitliefern. Beides ist möglich, der Umfang steht nach dem Audit fest.

Was kostet das technische DSGVO-Audit?

Das Audit kostet 450 € netto zum Festpreis. Sie bekommen eine Fix-Liste mit Priorität je Punkt; die Umsetzung kalkulieren wir danach separat nach Umfang.

Schicken Sie uns die URL. Wir kommen mit festem Scope zurück.

Wenn Sie breiter starten wollen, ist das Strategiegespräch der richtige Einstieg. Die auffälligen Risiken decken wir dort als Teil der technischen Linse mit ab.

Antwort innerhalb eines Werktags. 60 bis 75 Minuten, 190 €, bei Beauftragung verrechnet.

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