SEO-Recovery nach Ranking- und Trafficverlust Erst die Diagnose, dann die Reparatur.

Sichtbarkeit weg nach Relaunch, Migration oder Agenturwechsel. Wir isolieren die Ursache, priorisieren die kritischen Seiten und bauen kontrolliert wieder auf.

Fünf Schritte von der Diagnose zur Erholung.

Ein Einbruch ist kein Pech, sondern ein Muster mit diagnostizierbarer Ursache.

  1. Recovery-Audit

    Welche URLs sind tot, welche rankten vorher, wo fehlen Weiterleitungen, welche Inhalte und Signale wurden entfernt. Abgeglichen mit Search-Console-Daten und alten Crawls.

  2. Stabilisieren

    Jede alte, rankende oder verlinkte URL bekommt rückwirkend ihre Weiterleitung auf ein passendes Ziel. Keine Sammelweiterleitung auf die Startseite, das wird als Soft-404 gewertet.

  3. Blockaden entfernen

    Vergessene noindex-Sperren aus der Staging-Phase, fehlerhafte Robots-Regeln, Canonical-Schleifen. Im Browser unsichtbar, im Index tödlich.

  4. Rekonstruieren

    Rankende Inhalte und die Wortwahl, die sie getragen hat, kommen zurück. Schema, Breadcrumbs und interne Verlinkung werden wiederhergestellt oder verbessert.

  5. Re-Indexierung und Monitoring

    Sitemap neu eingereicht, Indexierung angestoßen, Crawl- und Ranking-Verlauf über die ersten Wochen beobachtet. Der Fortschritt wird sichtbar, nicht geraten.

Was Diagnose und Reparatur abdecken.

Der Einstieg ist immer das Audit. Der Umfang der Reparatur steht erst danach fest.

Im Recovery-Audit enthalten

  • Abgleich toter und vorher rankender URLs
  • Lücken in den Weiterleitungen
  • Entfernte Inhalte und Signale rekonstruiert
  • Indexierungs-Blockaden gefunden
  • Priorisierte Schadensliste mit Einschätzung je Punkt

Im Umsetzungsprojekt

  • Redirect-Map nachziehen und validieren
  • Inhalte und Long-Tail-Wortwahl wiederherstellen
  • Schema, Breadcrumbs und interne Links reparieren
  • Sitemap und Re-Indexierung
  • Crawl- und Ranking-Monitoring
  • Übergang in die laufende Betreuung

Nicht enthalten

  • Garantie auf die Wiederherstellung einzelner Positionen
  • Pauschalpreis vor der Diagnose
  • Sammelweiterleitung auf die Startseite
  • Linkkauf

Woran Sie erkennen, dass Sie ein Recovery-Problem haben.

Die Symptome am Anfang fast jedes Recovery-Falls. Meist zeigen sie sich gemeinsam.

  1. Traffic eingebrochen

    Deutlich weniger organische Besuche, zeitlich passend zu einem Ereignis: Relaunch, Umzug, CMS-Wechsel, Agenturwechsel. Seiten, die zuverlässig gefunden wurden, tauchen nicht mehr auf.

  2. Seiten aus dem Index

    Alte URLs liefern 404, neue werden langsam oder gar nicht indexiert. Backlinks zeigen ins Leere, und die über Jahre aufgebaute Autorität läuft an einer toten Adresse vorbei.

  3. Rankings abgerutscht

    Suchanfragen mit Kaufabsicht, die auf der ersten Seite standen, sind weit nach hinten gefallen. Oft, weil rankende Inhalte gekürzt oder Schema und interne Links stillschweigend entfernt wurden.

  4. Anfragen bleiben aus

    Das Telefon klingelt seltener, das Formular bleibt leer. Der Verlust zeigt sich oft zuerst im Vertrieb und erst später im Report. Nach einem Agenturwechsel lohnt auch der Blick, wohin das Kontaktformular seine Nachrichten tatsächlich schickt.

Typische Ursachen: Relaunch, Migration, Indexierung, Intent und Content.

Wenige Schadensklassen decken fast jeden Fall ab. Die Diagnose ordnet Ihren Fall zu, statt an Symptomen zu arbeiten.

  1. Relaunch ohne Migrationsplan

    Neue URLs ohne Weiterleitungen, gelöschte rankende Inhalte, entfernte Schema-Auszeichnung. Der häufigste und am besten reparierbare Fall. Wie er sich von vornherein vermeiden lässt, steht in der Relaunch-Checkliste.

  2. Migration mit gebrochenen Signalen

    Domainwechsel, Hosting-Umzug oder CMS-Wechsel, bei dem Canonicals, hreflang oder die interne Verlinkung auf der Strecke blieben. Die Seiten sind erreichbar, aber Google liest sie anders als vorher.

  3. Indexierungs-Blockaden

    Eine einzige vergessene Regel aus der Staging-Phase kann ganze Verzeichnisse aus dem Index nehmen. Früh erkannt, ist das der am schnellsten reparierte Schaden.

  4. Intent-Verfehlung

    Seiten ranken für die falschen Begriffe, oder mehrere Seiten konkurrieren um dieselbe Suchanfrage und drücken sich gegenseitig nach unten. Das passiert oft, wenn beim Umbau Seiten zusammengelegt oder neu zugeschnitten werden.

  5. Content-Erosion

    Über Jahre gekürzte, veraltete oder verwässerte Inhalte. Kein plötzlicher Einbruch, sondern ein schleichender Verlust, der irgendwann kippt.

  6. Geerbter Agentur-Schaden

    Die Vorgängeragentur hat migriert, ohne zu dokumentieren. Wir rekonstruieren aus Search Console, Webarchiv und alten Crawls, welche URLs, Inhalte und Signale verloren gingen.

Was sich wiederherstellen lässt und was nicht.

Die Einschätzung steht je Punkt in der Schadensliste, bevor Budget in die Reparatur fließt.

  1. Gut rettbar

    Verluste durch fehlende Weiterleitungen, Indexierungs-Blockaden und entfernte Signale, solange die alten Inhalte rekonstruierbar sind und der Schaden nicht älter als einige Monate ist.

  2. Teilweise rettbar

    Rankings auf gelöschten Inhalten, deren Backlinks noch bestehen. Die Autorität lässt sich per Weiterleitung umlenken, die Position muss die neue Seite erst wieder verdienen.

  3. Nicht planbar

    Positionen, die vor allem am Wettbewerbsumfeld hingen, das sich seitdem verändert hat. Solche Punkte markieren wir in der Schadensliste ausdrücklich, damit niemand mit ihnen kalkuliert.

  4. Wenn ein Neuaufbau schneller ist

    Sind Technik, Struktur und Inhalte gleichzeitig beschädigt, kostet die Reparatur Stück für Stück oft mehr als ein sauberer Neuaufbau mit geplanter Migration. Dann empfehlen wir einen Relaunch mit SEO-Migration, mit Begründung im Audit.

Diagnose zuerst, dann Reparatur oder Betreuung.

Benötigte Zugänge: Domain, Hosting, Search Console. Mehr nicht.

SEO-Betreuung nach der Stabilisierung

ab 990 € / Monat

monatlich, drei Monate Mindestlaufzeit

  • Damit der Verlauf nicht wieder abreißt
  • Technik, Content, interne Links
  • Reporting mit Search-Console-Daten

Relaunch mit SEO-Migration

ab 3.900 €

Festpreis, acht bis zwölf Wochen

  • Wenn ein Neuaufbau sinnvoller ist
  • Migration statt Redesign
  • Rankende Seiten, URLs und Signale werden migriert

Drei Signale, dass es nicht passt.

Nicht jeder Rückgang ist ein Recovery-Fall.

  1. Einzelne Suchbegriffe schwanken, der Rest bleibt stabil. Das ist normales Auf und Ab, keine Ursache für ein Projekt.
  2. Ihr Relaunch steht noch bevor. Dann ist Vorsorge der günstigere Weg, und die Migration gehört in das Relaunch-Projekt.
  3. Sie wollen eine Wiederherstellungsgarantie. Positionen, die vor allem vom Wettbewerbsumfeld abhingen, kann niemand zusichern.
Patrick Sosath

Patrick SosathGründer von seosath, verantwortet Strategie, Code und SEO

Sie sprechen vom ersten Gespräch bis zum Reporting mit derselben Person. Keine Übergabe an ein Junior-Team, kein Account-Management dazwischen.

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Häufige Fragen zur SEO-Recovery.

Kommen die Rankings zurück?

In den meisten Fällen ein großer Teil, wenn schnell gehandelt wird und die Ursache sauber isoliert ist. Seiten, die lange aus dem Index sind und deren Inhalte gelöscht wurden, kommen nicht zwingend vollständig zurück. Je früher die Recovery beginnt, desto mehr lässt sich retten.

Wie unterscheide ich einen Einbruch von normaler Schwankung?

Drei Signale: Der Verlust fällt zeitlich mit einem Ereignis zusammen, er betrifft viele Seiten gleichzeitig statt einzelner Begriffe, und er erholt sich nach vier bis sechs Wochen nicht von selbst. Treffen zwei davon zu, lohnt die Diagnose.

Was ist der Unterschied zur Relaunch-Begleitung?

Die Relaunch-Begleitung ist Vorsorge vor dem Umzug. Recovery ist Schadensbehebung danach. Beides folgt derselben Mechanik, aber Recovery beginnt mit einer Diagnose des angerichteten Schadens statt mit einer Migrationsplanung.

Wie schnell sehe ich wieder Bewegung?

Sobald die Weiterleitungen stehen und Google neu crawlt, oft binnen Tagen bis wenigen Wochen. Die vollständige Erholung folgt der Re-Indexierung und braucht typischerweise Wochen bis Monate, abhängig davon, wie lange der Schaden bestand.

Was kostet eine Recovery?

Der Einstieg ist immer das Recovery-Audit zum Festpreis von 690 € netto. Erst danach steht der Umfang der Reparatur fest, weil der je nach Schadensbild von wenigen Tagen bis zu einem Teil-Neuaufbau reicht.

Geht das auch, wenn eine andere Agentur den Schaden verursacht hat?

Das ist der häufigste Fall. Wir brauchen keinen Zugang zur Vorgängeragentur, nur zu Domain, Hosting und Search Console. Die geerbten Defekte werden sachlich dokumentiert.

Können wir die Reparatur selbst oder mit unserer Agentur umsetzen?

Ja. Das Recovery-Audit ist der Einstieg für jeden Fall, auch wenn die Umsetzung woanders passiert. Die Schadensliste ist nach Priorität sortiert und so geschrieben, dass Ihr Team oder Ihre Agentur sie abarbeiten kann.

Schicken Sie uns die URL und den ungefähren Zeitpunkt des Einbruchs.

Wir sagen Ihnen, was kaputt ist, was zu retten geht und ob ein Neuaufbau der schnellere Weg wäre.

Antwort innerhalb eines Werktags. 60 bis 75 Minuten, 190 €, bei Beauftragung verrechnet.

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