SEO-Audit-Kosten: Was eine belastbare Analyse kostet und was enthalten sein muss

Ein SEO-Audit kostet so viel wie die Arbeit, die darin steckt. Wie sich der Preis zusammensetzt, mit welchen Fragen Sie Angebote vergleichen und wie ein Befund aussieht, für den sich das Geld lohnt.

SEO-Audit zum Festpreis von 690 Euro, am Ende steht ein Plan

Ein SEO-Audit kostet so viel wie die Arbeit, die darin steckt: wie viele Seiten geprüft werden, wie tief ein Mensch die Ergebnisse einordnet und ob am Ende ein priorisierter Plan steht oder eine Liste. Bei seosath kostet das Audit 690 Euro zum Festpreis und dauert zwei bis drei Wochen. Dieser Artikel zeigt, wie Sie verschiedene Angebote vergleichbar machen, und an einem echten Befund, was Sie für Ihr Geld erwarten dürfen.

Kurzantwort: Was kostet ein SEO-Audit?

Einen verbindlichen Marktpreis gibt es nicht, weil “SEO-Audit” kein geschützter Begriff ist. Unter demselben Wort werden automatisch erzeugte Tool-Berichte verkauft, manuelle Prüfungen kleiner Websites und mehrwöchige Analysen großer Shops. Ein Preis ist deshalb erst vergleichbar, wenn feststeht, was geprüft wird und in welcher Form das Ergebnis kommt.

Kostenlos sind die Werkzeuge, mit denen Sie selbst anfangen können: Die Google Search Console zeigt Indexierung und Suchleistung Ihrer Website, PageSpeed Insights Ladezeit und Core Web Vitals. Was diese Werkzeuge nicht liefern, ist die Einordnung: welche Meldung wichtig ist, welche nicht, und in welcher Reihenfolge Sie etwas tun sollten. Dafür bezahlen Sie bei einem Audit.

Wovon der Preis abhängt

Ein Audit für eine Website mit acht Seiten und eines für einen Shop mit mehreren tausend Produkten sind zwei verschiedene Aufgaben. Diese fünf Punkte bestimmen den Aufwand und damit den Preis:

  • Seitenumfang. Mehr Adressen bedeuten mehr Crawl-Auswertung, mehr Prüfung auf doppelte Inhalte und mehr Zeit für die Priorisierung.
  • Sprachen und Vorlagen. Jede Sprachversion bringt hreflang und eigene Suchanfragen mit, jede Seitenvorlage eigene technische Fehlerquellen.
  • Wettbewerb. In einer Nische reicht oft ein Blick auf die Suchergebnisse. In umkämpften Märkten braucht es den Vergleich mit den stärksten Wettbewerbern.
  • Manuelle Einordnung. Ein Werkzeug meldet, dass etwas auffällt. Ob es Rankings kostet, entscheidet ein Mensch, der die Seite, die Suchanfrage und die Daten zusammen ansieht.
  • Ergebnisform. Eine Rohliste mit hundert Punkten ist schneller erstellt als ein Plan, der sagt, was zuerst kommt, warum, und wie viel Aufwand es macht.

Angebote vergleichen: sieben Fragen

Wenn Ihnen zwei Angebote vorliegen, deren Preise weit auseinander liegen, klären diese Fragen meist, warum:

Frage an den AnbieterWarum sie zählt
Wie viele Seiten und Sprachen sind im Preis enthalten?Ohne Umfangsgrenze ist ein Festpreis nicht vergleichbar.
Arbeiten Sie mit Zugriff auf meine Search Console?Ohne echte Daten zu Indexierung und Suchanfragen bleibt ein Audit eine Vermutung. Google empfiehlt, dafür nur Lesezugriff zu vergeben.
Wird jeder kritische Befund von Hand geprüft?Werkzeuge melden auch Dinge, die keinen Schaden anrichten.
Hat jeder Befund ein URL-Beispiel und eine konkrete Anweisung?Nur dann kann Ihr Team oder Ihre Agentur ihn umsetzen.
Sind die Befunde nach Wirkung und Aufwand sortiert?Die Priorisierung ist der eigentliche Wert des Audits.
Gibt es ein Gespräch zu den Ergebnissen?Rückfragen klären sich im Gespräch schneller als per E-Mail.
Ist die Umsetzung Teil des Angebots oder ein eigener Auftrag?Manche Audits sind knapp kalkuliert, weil der Anbieter an der Umsetzung verdient. Das ist legitim, sollte aber klar sein.

So sieht ein Befund aus, der sein Geld wert ist

Ein echter Befund aus dem Audit unserer eigenen Website vom 28. September 2026, im Format, das jeder kritische Befund bei uns hat:

Was gefunden wurde. Die Adressen mit www. davor, zum Beispiel https://www.seosath.com/en/insights/gdpr-mistakes-website/, antworten mit Status 200 statt mit einer Weiterleitung auf die Adresse ohne www. In der Search Console tauchen bereits zwei solche Adressen mit Impressionen auf.

Warum es zählt. Dieselbe Seite ist unter zwei Adressen erreichbar. Das Canonical-Tag verweist korrekt auf die Adresse ohne www, und trotzdem hat Google anders entschieden: Laut URL-Prüfung der Search Console am 28.09.2026 war für die englische Startseite https://seosath.com/en/ nicht sie selbst die kanonische Seite, sondern https://www.seosath.com/. Die englische Startseite stand damit nicht im Index. Ein Canonical ist für Google ein Hinweis, eine Weiterleitung ist eindeutig.

Was zu tun ist. Eine Weiterleitungsregel beim Hoster oder im CDN, die jeden Seitenabruf einer www-Adresse mit Status 301 auf dieselbe Adresse ohne www schickt, Pfad und Parameter erhalten. Formularsendungen bleiben davon unberührt. Aufwand: unter einer Stunde inklusive Kontrolle. Priorität: hoch, weil eine Hauptseite betroffen ist und eine Regel für alle Adressen gilt. Danach in der URL-Prüfung kontrollieren, welches Canonical Google wählt; die Weiterleitung ist ein starkes Signal, aber keine Garantie.

Drei Felder, eine Adresse als Beleg, eine Anweisung, die jemand ohne Rückfrage umsetzen kann. Ein Befund ohne diese drei Teile ist ein Hinweis, keine Maßnahme. Und das Beispiel zeigt, warum die URL-Prüfung zum Audit gehört: Ohne sie hätten wir die Priorität zu niedrig eingeschätzt.

Warnsignale bei Audit-Angeboten

  • Ein Tool-Export wird als Audit verkauft. Besteht das Ergebnis nur aus einem automatisch erzeugten Bericht, ohne dass jemand die Punkte eingeordnet hat, haben Sie Rohdaten gekauft, keine Analyse.
  • Das Gratis-Audit endet im Verkaufsgespräch. Ein kostenloses Audit ist nicht per se schlecht. Prüfen Sie, ob Sie danach eine umsetzbare Liste in der Hand haben oder nur einen Termin.
  • Es gibt keinen priorisierten Plan. Achtzig Seiten Befunde ohne Reihenfolge verlagern die eigentliche Arbeit zurück zu Ihnen.
  • Es werden Rankings versprochen. “Wir bringen Sie auf Seite 1” ist kein Audit-Ergebnis. Google selbst warnt vor Anbietern, die Rankings garantieren.

Selbstcheck: Brauchen Sie überhaupt ein Audit?

  1. Ist Ihre Website noch nicht live oder erst wenige Wochen alt? Dann hat die Search Console kaum Daten, die ein Audit auswerten könnte. Vor dem Launch gehört die technische Abnahme in das Projekt selbst.
  2. Hatten Sie kürzlich einen Relaunch und sind danach eingebrochen? Das ist eher ein Recovery-Fall. Die Prüfreihenfolge dafür steht im Beitrag Rankings nach Relaunch verloren, die Leistung dazu ist die SEO-Recovery. Steht der Relaunch erst bevor, hilft die Checkliste für einen Relaunch ohne Rankingverlust.
  3. Wissen Sie ungefähr, wo das Problem liegt, aber nicht, wie Sie es beheben? Dann reicht oft ein Strategiegespräch statt eines vollständigen Audits.
  4. Läuft Ihre Website seit Jahren, ohne dass jemand sie systematisch geprüft hat? Das ist der typische Fall für ein vollständiges Audit.

Was im seosath-Audit enthalten ist

Das Audit kostet 690 Euro zum Festpreis und dauert zwei bis drei Wochen vom Start bis zur Übergabe. Der Festpreis gilt für Websites in normaler Größe mit deutscher und englischer Fassung; für sehr große Websites, etwa umfangreiche Shops, nennen wir den Preis auf Anfrage. Geprüft werden Technik und Indexierung, Onpage und Suchintention, Inhalte sowie Architektur und interne Verlinkung. Die wichtigsten kommerziellen Suchanfragen prüfen wir zusätzlich von Hand in der echten Ergebnisseite. Das Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan mit Aufwand je Befund und ein gemeinsamer Termin zu den Ergebnissen. Nicht enthalten sind die Umsetzung selbst und Rechtsberatung. Welche Werkzeuge wir einsetzen und was im Detail geliefert wird, steht auf der Seite zum SEO-Audit.

Wer kleiner einsteigen will: Das Strategiegespräch kostet 190 Euro für 60 Minuten. Geht es vor allem um Consent, Cookies und Drittdienste, ist das technische DSGVO-Audit für 450 Euro die passende Prüfung.

Häufige Fragen

Was kostet ein SEO-Audit?

Das hängt an Seitenumfang, Sprachen, Wettbewerb, manueller Einordnung und Ergebnisform. Einen verbindlichen Marktpreis gibt es nicht, weil "SEO-Audit" kein geschützter Begriff ist. Bei seosath kostet das Audit 690 Euro zum Festpreis, mit priorisiertem Maßnahmenplan und Termin zu den Ergebnissen.

Sind kostenlose Audits sinnvoll?

Als Einstieg ja, wenn Sie danach eine umsetzbare Liste haben. Viele kostenlose Audits sind automatisch erzeugte Berichte, die zeigen, was auffällt, aber nicht, was davon wichtig ist. Die Search Console und PageSpeed Insights liefern viele nützliche Ausgangsdaten ebenfalls kostenlos.

Wie lange dauert ein SEO-Audit?

Bei seosath zwei bis drei Wochen vom Start bis zur Übergabe. Die Dauer hängt vor allem am Umfang der Website und daran, wie schnell die Zugänge zur Search Console vorliegen.

Sollte ich ein Audit buchen oder gleich laufende SEO-Betreuung?

Wenn Ihre Website noch nie systematisch geprüft wurde, zuerst das Audit. Laufende Betreuung ab 990 Euro im Monat baut dann auf einem klaren Plan auf statt auf Vermutungen.

Patrick Sosath
Patrick SosathGründer, Strategie, Code und SEO

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